Programm| Willkommen

Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft Kunst und Kultur,

im Februar 2019 wird die Gesellschaft für Kunst und Kultur Sigmaringen 70 Jahre jung. Ein langes Bestreben die vielschichtigen kulturellen Strömungen einzufangen und mit begeisternden Aufführungen die Lust und Freude an Musik, am Theater und an der Kunst immer wieder zu entfachen.
So begegnen Sie auch in diesem Jahr wunderbaren Künstlern und vor allem der Jugend mit botschaftsträchtigen und unterhaltsamen Programmen. Genießen Sie mit uns die 70. Saison 2018/2019.

Ein herzliches Dankeschön für Ihre langjährige Treue und ein Willkommen allen neuen Freunden von Kunst und Kultur. Besonderer Dank gilt unseren Partnern, Sponsoren und Förderern.

Musik: Warum in die Ferne schweifen, wo das Gute uns so nah. Die Junge Philharmonie Oberschwaben und das Sinfonieorchester der Musikhochschule Trossingen treten in der neuen Spielzeit mit großen sinfonischen Werken von Verdi, Brahms, Beethoven und der Moderne auf.
Die Sängerinnen und Sänger des Landesjugendchors Baden-Württemberg wollen uns mit einem A-cappella Programm begeistern.
Das neue Jahr eröffnet Christian Segmehl, der in verschiedensten Facetten, diesmal mit der Cellistin Chisaki Kito, wieder seine Gestaltungsvielfalt auf seinen Saxophonen zeigen wird.
Beim Kulturschwerpunkt 2018 des Kreiskulturforums lässt uns Hans-Hinrich Renner mit seinem Ensemble die Musik Dimitri Schostakowitschs erleben.
Mit Spannung erwarten wir wieder das Kammerorchester Sigmaringen unter Mathias Trost mit einem erfrischenden Programm.

Bei der 5. Sparkassen-Soirée werden uns professionelle Musikerinnen und Musiker aus der Region mit besonderen Kompositionen überraschen.

Besonders freuen wir uns auf den Publikumsliebling, den Pianisten Thomas Scheytt mit seiner Boogie Connection aus Freiburg. Mit seinem Trio und eigenen Stücken wird er wieder die Zuhörer elektrisieren.

Das Werther Quartett möchte seinen hohen künstlerischen Anspruch mit einem Klassikpogramm unter Beweis stellen. Kompositionen von Manuel Canales und Alexander Alyabyev und dem spanischen Mozart Juan C.de Arriaga stehen auf dem Programm.

Theater: Die Antigone von Sophokles / Hölderlin, Brecht. Ausgangspunkt ist der Machtkampf der Söhne des Ödipus, in dem beide fallen. Kreon will den Leichnam des Polyneikes vor der Stadt verwesen lassen. Das verhindert Antigone, indem sie den Leichnam symbolisch mit Erde bedeckt, auch wenn sie dafür sterben muss.
Die letzte Karawanserei, Ariane Mnouchkin. Über 60 Millionen Menschen befinden sich heute auf der Flucht vor Missachtung ihrer Menschenrechte und der Zerstörung ihrer Kultur. Was kann da schon der Titel des Stücks „Die letzte Karawanserei“ bedeuten?
Die Ehe der Maria Braun, P. Märtesheimer und Pia Fröhlich, nach R.W. Fassbinder. „Die Ehe der Maria Braun“ beginnt und endet mit der Hochzeitsnacht. Als ihr Mann, unerwartet in einer Bar auftaucht, erschlägt Maria einen G.I., der sie beschützt hatte. Hermann übernimmt vor Gericht die Verantwortung und noch einmal findet Maria einen schützenden Begleiter.
Global Player – Wo wir sind, isch vorne. Hannes Stöhr. Ein generationsübergreifendes Familienunternehmen baut seit Generationen zuverlässige Textilmaschinen, aber die „Weltwirtschaft“ macht auch vor der schwäbischen Idylle nicht halt: Chinesen wären bereit, die Firma zu übernehmen. Aber der Vater! Ein tragikomisches hochaktuelles Familien- und Generationenporträt.
Der Feierabendbauer, ein Monolog mit Musik drin. Auf der Donaubühne. Mit Bertold Biesinger und Victor Oswald. Regie: Dietlinde Elsässer. In dem Stück geht es einfach um alles: Ökologie, Ökonomie, Landwirtschaft, Realpolitik, Raubtier-Kapitalismus, Liebe und Heimat. Und: Es ist dem Lindenhof-Schauspieler auf den Leib geschrieben: Schwäbischer Bruddler mit Herz! Und nicht von gestern.

Kunst führt in eine vergangene Welt, lässt für die Zukunft hoffen und vor allem das Herz aufgehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch !
Siegfried Gebhardt, Fritz Kovacic, Gabriele Hellmeier-Ringwelski

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KuKu Jahresprogramm 2018/19
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